Der Handel setzt vermehrt auf Prospektportale

  • Online Prospektportale setzen sich weiter durch
  • Händler investieren mehr
    Stetig wachsende Werbeverweigererquoten und steigende Verteilkosten (Mindeslohn) machen digitale Prospekte attraktiver

Das Online Prospektportal Marktjagd hat Anfang 2016 die Marketingleiter von 33 großen Handelsunternehmen, die Haushalts- und Prospektwerbung zur Kundenansprache nutzen, zu ihrem geplanten Buchungsverhalten befragt.

Fast die Hälfte planen digitale Prospektwerbung

Die konkrete Belegung eines Online Prospektportales in 2016 planen 42% der Marketingleiter. Allerding sind die Budgethöhen noch übersichtlich. Knapp 60% der Marketingleiter, die Online Prospektportale belegen wollen, planen einen Budgetanteil von weit unter 5 Prozent. Nur eine Minderheit will 7,5% und mehr in die Online Prospektwerbung investieren. 

Werbeplanung digitale Prospekte

Geplante Investitionen in digitale Prospekte (c) Marktjagd

Printprospekte mit stagnierendeN Auflagen

Auflagensteigerungen bei den klassischen Printprospekten sind eher die Ausnahme. Nur 6% der befragten Marketingleiter wollen im laufenden Jahr mehr Werbebeilagen drucken. Bei einem knappen Drittel (30%) sind die Auflagen der Printprospekte bereits reduziert worden.

eränderungen bei Auflagen von Printprospekten

Auflagenveränderungen bei Printprospekten (c) Marktjagd 2015

Problemzone ländlicher Raum

Federn lassen musste besonders der ländliche Raum. Hier wurde von gut 40% der Handelsunternehmen die Prospektverteilung reduziert bzw. ganz eingestellt. Wirtschaftliche Gründe sind zumeist dafür ausschlaggebend. Die Einführung des Mindeslohns hat gerade im ländlichen Raum die Zustellung überproportional verteuert.

Auflagen von Prospekten auf dem Land (c) Marktjagd-001

Auflagen von Prospekten auf dem Land (c) Marktjagd 2015

Haushaltswerbung im Briekasten – Nein Danke!

In Groß- und Universitätsstädten wächst weiter die Zahl der Werbeverweigerer. In München sagt schon jede zweite Haushalt: Werbung nein danke. Ähnlich sieht es auch in Frankfurt, Stuttgart, Bremen oder Dresden aus.Wenn jeder zweite Nutzer Printwerbesprospekte verweigert, verpfuffen werbliche Push-Effekte oftmals. In Ballungsräumen liegt die Quote der Werbeverweigerer bereits durchgehend bei über 30%. 

Geplante Änderung der Haaendler bei Prospektverteilung

Das planen Handelsunternehmen bei der Prospektverteilung (c) Marktjagd 2015

Neue Verteilkanäle wie Prospektportale bieten sich als Ergänzung geradezu an. Aber Achtung, die Beilagenstreuung über die örtliche Tageszeitung ist oftmals eine Alternative die gründlich analysierte werden sollte. Die Tageszeitungsauflagen sinken seit Jahren und der Abostamm ist meist überaltert.

 

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